Genuss mit Verantwortung

Genuss mit Verantwortung


Malibu tritt für einen verantwortungsvollen Genuss von alkoholischen Getränken ein.


MEINE VERANTWORTUNG

In einer freiheitlichen Gesellschaft bildet der Wille des Einzelnen, Verantwortung für seine Handlungen zu übernehmen, die Grundlage des Zusammenlebens, ebenso wie eine gemeinschaftliche Basis an von Werten, Konventionen und Normen.

Verantwortung bedeutet, die Folgen für eigene oder fremde Handlungen zu tragen. Sie drückt sich darin aus, bereit und fähig zu sein, später Antwort auf mögliche Fragen zu deren Folgen zu geben. Verantwortung zieht immer Verantwortlichkeit nach sich, d. h. dafür Sorge zu tragen, dass die Entwicklung des Verantwortungsbereichs im gewünschten Rahmen verläuft.

Der skizzierte Freiheitsbegriff ist nicht denkbar ohne die Konsequenz, auch die Folgen einer falschen Entscheidung tragen zu müssen. Freiheit bedeutet damit immer Verantwortung – diese ist der Preis der Freiheit. Dies gilt selbstverständlich auch bei der Nutzung von allen Genussmitteln und damit auch für Alkohol.  Dieses gilt selbstverständlich für den Gebrauch aller Genussmittel

Die Initiative Genusskultur möchte, dass Genießer bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und mit diesem Bewusstsein ihre Freiheit zu genießen.


GENUSSGRUNDSÄTZE

Um Genuss erleben zu können, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Die Genussforscher Rainer Lutz und Eva Koppenhöfer benennen dafür sieben psychologische Kriterien:


1. Genuss braucht Zeit - Dies gilt in zweifacher Hinsicht, denn Genuss kann sich nur entwickeln, wenn in einer aktuellen Situation auch Zeit zur Verfügung steht. Schneller Genuss ist ein Widerspruch in sich. Zudem braucht der Mensch (Lebens-)Zeit, um Genussfähigkeit zu erwerben, aber auch um persönliche Genüsse entdecken und erfahren zu können.


2. Genießen muss erlaubt sein - In einer Erziehung, die Genuss tabuisiert oder bestraft, kann sich keine Genusskompetenz entwickeln. Dies gilt sowohl für den einzelnen Menschen,  als auch für gesamte Gesellschaften. Genuss muss erlaubt sein, damit man diesen auf gesunde Art und Weise erleben kann. Wird z.B. Sexualität als Genusserleben bestraft oder ausgeblendet, entstehen daraus Angst- oder Schuldgefühle, die ein wirkliches Genusserleben verhindern.


3. Ohne Erfahrung kein Genuss - Genuss will erlernt sein. Der Mensch muss lernen, aus der Fülle von Reizen, die ihn täglich erreichen, jene mit Genusserlebnissen herauszufiltern – und er muss lernen, diese einzuordnen, zu bewerten und differenziert wahrzunehmen.


4. Genießen geht nicht nebenbei - Um genießen zu können, muss man sich auf den genuss-fördernden Reiz konzentrieren und genussstörende Randbedingungen ausblenden können.


5. Genuss:  Jedem das Seine - Genuss ist immer personenspezifisch. Unterschiedliche Menschen präferieren unterschiedliche Genüsse. Auch lassen sich soziodemographische Unterschiede feststellen, z.B. in Abhängigkeit von Alter und/oder Geschlecht.


6. Genuss ist alltäglich - Genuss ist nicht ausschließlich an besondere Situationen geknüpft. Genussreize können auch und gerade im Alltag auftreten. Sie  müssen „nur“ entsprechend wahrgenommen, kategorisiert und verarbeitet werden. Man denke hier z.B. an den Espresso, die Zeitung, das Lied, die sozialen Kontakte, die den man im Alltag erlebt.


7. Genuss: Weniger ist mehr - Besteht ein Überangebot an Genussreizen, wird es immer schwieriger, Genuss zu erleben. Es ist daher empfehlenswert, sich selbst im Genusserleben zu beschränken,  um das Genießen bewusst zu erleben.


Dankeschön!!!!!!